Orgasmus der Frau
- Porno Kategorie: Sex News
In der Regel geht jeder Orgasmus von der Klitoris aus. Die herausragende Kitzlerspitze ist nämlich nur ein ganz kleiner Teil des gesamten Organs. Der innere weibliche Penis misst rund elf Zentimeter. Seine Nervenenden reichen bis tief in die Vagina und sogar in den Oberschenkel hinein.
Darum können Frauen kaum Unterschiede zwischen klitoralen und vaginalen Orgasmen ausmachen. Das geht aus einer neuen Studie der Berliner Charite über weibliche Sexualität hervor.
Frauen verstehen unter klitoralen Orgasmen eher die Höhepunkte, die durch direkte Stimulation des Kitzlers hervorgerufen werden, vaginale Orgasmen dagegen durch Penetrationen. Klitorale Orgasmen werden etwas punktueller und daher ein Tick intensiver empfunden. Der vaginale Höhepunkt wirkt eher ganzheitlicher und diffuser.
Ob der Orgasmus durch Masturbation, Geschlechtsverkehr oder durch Streicheln erlebt wird, macht ebenfalls kaum einen Unterschied im Intensitäts-Empfinden aus.
90 Prozent der Frauen haben zugegeben, Orgasmen vorzutäuschen. Sie tun es dem Partner zuliebe. Die Gründe dafür: Sie wollen den Lover bestätigen, seinen Orgasmus beschleunigen oder sie glauben sogar, sie seien es ihrem Partner irgendwie schuldig. Manche Frauen trauen sich auch nicht zu sagen, dass sie keine Sterne gesehen haben.
Daran erkennt man echte Orgasmen:
- die Atemfrequenz steigt
- das Herz schlägt schneller
- die Frau wird sehr, sehr feucht – und nicht nur ein bisschen. Es kann sogar zu urinartigen Ausflüssen kommen
- die äuÄŸeren und inneren Schamlippen vergröÄŸern sich sichtlich – da immer mehr Blut hineinflieÄŸt, die inneren können sich sogar vor die äuÄŸeren schieben
- die Klitoris schwillt an – und lugt eventuell sogar zwischen den Schamlippen hervor
- im Moment des Höhepunktes sollen sich unbewusst unsere Pupillen verändern – sie werden gröÄŸer, und wir beginnen sogar leicht zu schielen
- es kommt zu krampfartigen Zuckungen (Kontraktionen) im Unterleib, die von unserem Willen unabhängig sind.
Zum Erkennen des weiblichen Orgasmus kann man seine Hand vor dem zu erwartenden Höhepunkt auf den Unterleib der Frau legen. Bei einem echten Orgasmus entstehen heftige Muskelkontraktionen im Inneren der Frau, die man so mit den Fingern wahrnimmt.
Hat sie, hat sie nicht? Ankommen oder Abhandenkommen
Obwohl für Frauen der Orgasmus mit dem Partner wichtig ist, setzen sie nicht den Orgasmus mit sexueller Befriedigung gleich. Frauen empfinden auch die Erregungsphase spannend.
Frauen sehen Sex zudem partnerschaftlicher als Männer. Dies geht ebenfalls aus der Studie der Berliner Charite hervor. Weibliche Orgasmen sind Stimmungsangelegenheiten und damit eine Frage des Sich-Einlassens. So hat die Zufriedenheit mit dem Sexualleben weniger mit dem Orgasmus oder der Anzahl der Partner zu tun, sondern mit Vertrauen und Kommunikation. Weibliche Sexualität ist komplex. Daher gibt es keine simple Handlungsanweisungen.
Bei den Faktoren, die für den Frauen-Orgasmus entscheidend sind, liegt der Geruch des Mannes an erster Stelle. Auf Platz zwei landet die “Stimmung”, auf Platz drei die “Hygiene des Partners”, “Klitorisstimulation” und “Sicherheit vor Krankheiten”. Ebenfalls weit vorne liegen “Vertrauen” und “Offenheit”. Die “Attraktivität des Partners” ist nur mittelwichtig. “Penislänge”, “dirty talk” und Stimulationen in der “Ä–ffentlichkeit” rangieren eher am Ende der orgasmusbeeinflussenden Faktoren.
Weibliche Ejakulation
Das Gewebe an der vorderen Scheidenwand hat Ä„hnlichkeit mit der Beschaffenheit der männlichen Prostata. Genau da soll auch der G-Punkt etwa 5 Zentimeter hinter dem Scheideneingang liegen. Wer diese münzgroÄŸe Fläche mit Zeige- und Mittelfinger oder einem entsprechend geformten Dildo massiert, kann weibliche Ejakulationen (das HerausschieÄŸen von Drüsensekreten) auslösen.
Die vier Stufen des Orgasmus
1. ERREGUNG:
Mit Brad Pitt baden gehen, an Küsse vom Ex-Lover denken oder den anderen gut riechen können, das erregt Frauen …
2. PLATEAU:
Die erregenden Signale sind im Gehirn angekommen. Reaktion: Der Körper beginnt mit der Arbeit: Blut sammelt sich, Gewebe schwillt an, die Muskeln spannen sich und die Atmung wird heftiger. Diese Phase empfinden Frauen als besonders lustvoll, deshalb sollte sie auch lange andauern …
3. ORGASMUS:
Das ist ein kurzer Drogenrausch ausgelöst durch chemische Körperreaktionen: Verschiedene Lusthormone werden auf einmal ausgeschüttet. Hinzu kommen rhythmische Muskelkontraktionen des Uterus, des Anus und der Vagina. Je nach Intensität können sich diese Muskelanspannungen bis zu 15 Mal wiederholen. Saugende Auf- und Zu-Bewegungen des Gebärmutterhalses befördern die Aufnahme und Weiterleitung des Spermas.
4. ENTSPANNUNG:
Frauen haben hierbei ein Kuschelbefürfnis, danach können sie in der Regel mit Phase eins neu beginnen. Männer wollen eher ruhen oder schlafen und sie brauchen bis zu nächste Runde länger.
Quellen: Charitĩ-Studie zum weiblichen Sexualerleben unter 575 Frauen,
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Duden
Stand: Mai 2006














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