Homosexuelle Stars
- Porno Kategorie: Sex News
Nelly Furtado, Madonna, Angelina Jolie, Kristanna Loken und Wolfgang Joop sind bisexuell. Und solche prominenten Aushängeschilder sind wichtig: “Das Spiel mit bisexuellen Bildern in der Mode oder in der Popmusik macht vielen Mut, sich zu ihren Impulsen zu bekennen”, so Jürgen Höhn, der am Berliner Zentrum für bisexuelle Lebensweisen Beratungen anbietet.
Wie viele Menschen sind bisexuell?
Der legendäre Kinsey-Report von 1948 lieferte das provokante Ergebnis, dass sich 46 Prozent der untersuchten Menschen bisexuell verhielten. Darunter fielen auch die, die ein einziges homosexuelles Erlebnis oder gleichgeschlechtliche sexuelle Fantasien hatten
Ganz anders fallen die Ergebnisse aus, wenn gefragt wird, wer sich selbst als bisexuell bezeichnet. In einer repräsentativen Studie, so der STERN, aus dem Jahr 1994 zum Sexualverhalten der Bundesbürger ordneten sich nur 3,4 Prozent der Männer und 4,5 Prozent der Frauen als bisexuell ein.
Oder sind wir alle bi?
Wissenschaftler und Psychologen arbeiten heute in der Regel mit der Hypothese, dass alle Menschen mehr oder weniger bisexuell veranlagt sind und ihre sexuelle Orientierung im Laufe ihres Lebens erst entwickeln – in die eine oder die andere Richtung. Oder in beide.
“Eine häufige Variante ist sicher die, in einer Hetero-Partnerschaft zu leben und vielleicht einmal in der Woche einen homosexuellen Partner aufzusuchen”, sagt Jürgen Höhn. Aber der bekennende Bisexuelle kennt auch viele andere Spielarten: “Manche wollen zwei Menschen von Herzen lieben. Und es gibt sicher auch den Typus, der sich schnell auf dem Rastplatz einen blasen lässt.”
Wie sinnvoll sind solche Einteilungen in “bi” und “gay”?
“Wissenschaftlich gesehen macht die Einteilung in Homo-, Hetero- und Bisexuelle keinen Sinn”, sagt der Berliner Sexualforscher und Professor Erwin J. Haeberle. “Wenn Sie genau hinsehen, lösen sich diese willkürlichen Kategorien in Wohlgefallen auf. Es gibt schwule Väter und lesbische Mütter. In Gefängnissen und Kasernen kann es zu gleichgeschlechtlichen Kontakten kommen, die drauÄŸen sofort wieder aufhören. Was hat man davon, wenn man die alle als bisexuell bezeichnet?”
Neue Forschungen …
Eine neue These lautet: Viele der angeblich bisexuellen Männer seien eigentlich homosexuell, fühlten sich jedoch aufgrund des gesellschaftlichen Drucks dazu verpflichtet, auch Frauen sexuell attraktiv zu finden.
Nach einer anderen Theorie ist die selbst empfundene Bisexualität lediglich ein Stadium bei der Suche nach der eigentlichen sexuellen Neigung, sei sie nun homo- oder heterosexuell.
Forscher um Gerulf Rieger zeigten 30 heterosexuellen, 33 bisexuellen und 38 homosexuellen Männern Videos, in denen entweder zwei Frauen oder zwei Männer beim Sex zu sehen waren. Die Probanden sollten angeben, wie stark sie sich emotional durch die Darstellungen erregt fühlten, während die Forscher gleichzeitig mit einer Messmanschette um den Penis die körperliche Erregung bestimmten.
Das Ergebnis: Obwohl sich alle bisexuellen Männer von beiden Reizen emotional erregt fühlten, reagierten sie körperlich nur auf eines der beiden Geschlechter. Bei den meisten war das die männliche Darstellung, einige reagierten jedoch auch auf die weibliche.
Fazit: Bisexualität ist bei Männern eher eine geistige geprägte Idee als eine wirklich körperlich-sexuelle Neigung.
Quellen: stern.de & wissenschaft.de













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